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Die Geschichte des Handballs im Fürstentum Liechtenstein reicht auf Vereinsebene bis in die 1960er Jahre zurück. Der Liechtensteiner Handball- Verband (LHV) wurde 1977 gegründet.

Derzeit gibt es unter der Dachorganisation LHV nur noch einen rein liechtensteinischen Verein – den HC Unterland.

Mitte der Achtziger Jahre war der Höhepunkt des Handballsports in Liechtenstein erreicht. Aktivmannschaften im Damen- wie auch Herrenbereich spielten im Handball Regionalverband Ostschweiz in der 2. oder 3. Liga, Juniorenteams schafften den Sprung in die Inter-Kategorie und eine breite Minihandballbewegung wurde betrieben. In den Jahren 1986 bis 1988 erfolgte die Teilnahme von männlichen Jugend-Nationalmannschaften an renommierten internationalen Turnieren wie dem Suhrli Cup, der Copa INTERAMNIA, dem Partille Cup et cetera. 1991 fand das erste offizielle Länderspiel statt, die Partie Luxemburg – Liechtenstein.

2002 kam es wieder zu ersten liechtensteiner Handballaktivitäten mit der Teilnahme einer Herren-Nationalmannschaft an den 2. Beachhandball- Europameisterschaften in Cadiz/Spanien. Das Team konnte dabei einige Achtungserfolge erzielen, dazu zählen das Unentschieden gegen das ungarische Nationalteam, eine hauchdünne Niederlage gegen die Handballnation Schweden sowie der Gewinn des Fairnesspreises.

Ein Jahr darauf nahm ein Herrenteam an der European Beach Tour (EBT) in Weymouth in Südengland teil, welche mit dem ausgezeichneten dritten Rang abgeschlossen wurde, man verpasste den Finaleinzug im Shoot-out.

Im Dezember 2003 nahm ein Herren-Nationalteam an der EHF Challenge Trophy in Malta teil, dort konnten zwei Siege gegen Irland erreicht werden, gegen Grossbritannien und Malta unterlag man knapp.

©frommelt 2016

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